Liebe Antifa Heinsberg

Liebe Antifa Heinsberg,

ihr beschreibt euer umfangreiches, nichts wurde vergessen, politisches Programm mit merkwürdigen Worten:

Wir sind von einer antikapitalistischen, antirassistischen, antinationalistischen, antisexistischen, antihomophoben, antispezisistischen(!) und natürlich antifaschistischen Überzeugung geprägt(!) und [Bloß nichts vergessen! -rs] lehnen den Antisemitismus ab. [Den lehne ich auch ab, der ist irgendwie nichts für mich, so einstellungsmäßig… ;-) – rs)]
Da diese Werte(!) in unserer Gesellschaft Stück für Stück abnehmen, sehen wir es als selbstverständlich an diese Werte hochzuhalten und die Gegner dieser in jeder Form zu bekämpfen.

…nur um die Verwirrung anschließend komplett zu machen:

Mit Bedauern stellen wir fest, dass die Handlungen der Strafverfolgungsbehörden von weitgehender Erfolglosigkeit geprägt sind. Durch die ungenügende Tätigkeit von Polizei und Staatsanwaltschaft drohen in Aachen rechtsfreie Räume zu entstehen.

Herzlichst

Euer R. Surfer


13 Antworten auf “Liebe Antifa Heinsberg”


  1. 1 der Klassensprecher von 1984 26. März 2008 um 12:57 Uhr

    Am lustigsten sind diese Selbstverständnis- (Selbstverständlichkeits?) Erklärungen ja dann, wenn in der Aufzählung „antisemitischen“ aufgereiht ist.

    Alles schon passiert.

  2. 2 HUAHUAHUHUAHUA 26. März 2008 um 13:38 Uhr

    LOLOLOLOLOLOL

  3. 3 blackone 26. März 2008 um 16:24 Uhr

    die links sind auch interessant. komischer „demo-planer“ und eine noch viel komischere „Antifa-Topliste“.
    und wo ist überhaupt heinsberg?
    nur das aggro-logo ist ganz witzig, aber irgendwie überkommt mich das gefühl, das haben sie nicht selbst gemacht.

  4. 4 ♥Tekknoatze 28. März 2008 um 18:19 Uhr

    Naja deren Layouter scheint ja ganz fähig zu sein… Also nicht von dem WAS er macht, sondern WIE ers macht.

    ♥Tekknoatze

  5. 5 REDICAL 30. März 2008 um 19:33 Uhr

    Hat man Langeweile, oder wieso hinterlässt man so eine oberflächliche Kritik, die noch schlechter ist als der Text auf den sie sich bezieht?

    Außerdem kommt die Seite im gesamten seriöser rüber als der Blog hier, wo nichtmal Wichsvorlage richtig geschrieben werden kann.

  6. 6 Franz 31. März 2008 um 17:49 Uhr

    Off topic

    tee bei crull:

    „dass die letzten kommentare in der sidebar angezeigt werden, muss man das plugin “brian’s latest comments” aktivieren. ist wirklich sehr praktisch für die leser/innen.“

    Da hat er Recht. :-)

  7. 7 tee 31. März 2008 um 18:25 Uhr

    logisch.

  8. 8 crull 01. April 2008 um 15:45 Uhr

    Heinsberg ist eine Stadt mit gut 41.000 Einwohnern, da ist so eine Antifa unter Umständen noch das Vernünftigste, was da so rumgurkt. Und sicherlich gibt es an dem, was die so erzählen, genügend richtigzustellen, jedoch ist eventuell gerade so eine Antifa die einzige Möglichkeit für einen Heinsberger, überhaupt mal in Kontakt mit Kritik an Staat und Kapital zu kommen, wenn er nicht eh schon ein eigenes Interesse entwickelt hat und passende Literatur studiert. Da sollte man also nicht so draufhauen, besonders nicht, wenn man denen dann ihre Fehler gar nicht erklären will, sondern sie bloß vorführt. Sowas führt mitunter so ganz unangenehmen Frontlinien, wo gar nicht mehr um die Sache, sondern um die Gruppenzugehörigkeit gestritten wird (z.B. GSPler hier, Jungantifas dort).
    So long, and thanks for all the shoes!

  9. 9 Administrator 01. April 2008 um 21:39 Uhr

    Hauen tue ich bei solchen Leuten immer in freundschaftlicher Absicht, ich kann sehr wohl ein paar Kids aus Heinsberg von Andrea Nahles und dem SPIEGEL unterscheiden.Vielleicht meldet sich ja einer von denen und erklärt mir mal den Widerspruch. Oder, warum sie da gar keinen sehen. Dann tät ich natürlich auch mit dem diskutieren. Bis dahin bleibt es bei dem Aufmerker.

  10. 10 steffen schnauzbart 02. April 2008 um 15:57 Uhr

    „Vielleicht meldet sich ja einer von denen und erklärt mir mal den Widerspruch. Oder, warum sie da gar keinen sehen. Dann tät ich natürlich auch mit dem diskutieren. Bis dahin bleibt es bei dem Aufmerker.“

    ach warum müssen denn immer die anderen? Schreib du ihnen doch eine Mail in der du ihnen mal die Welt erklärst. Vielleicht schreibst du ihnen dann gleich ein Selbstverständniss. Würde alles einfach machen.

  11. 11 REDICAL 03. April 2008 um 18:47 Uhr

    Stimmt wohl, ich denk auch nicht, dass die stundenlang das Inet durchsuchen, weil vielleicht in irgendnem kleien Blog was über die steht, man müsste schon Kontakt aufnehmen, sonst bringt die Kritik recht wenig^^ Oder habt ihr das schon?

  12. 12 steffen schnauzbart 05. April 2008 um 16:54 Uhr

    Mit Kritik hat das ja nichts zu tun, eher Selbstprofilierung (auf kosten anderer, natürlich). Halt typisch geblogge.

  1. 1 “Linke” Verwirrungen Part 4 « Ein Blog- Politik, Musik und anderes. Pingback am 26. März 2008 um 15:15 Uhr
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